Aktuelles

Rückblick - Unsere Veranstaltungen auf der transport logistic

06.05.2015:

‚Leipzig/ Halle Airport - der TOP-Standort für Ersatzteillogistik mit weltweiten Express-Verkehren und für Automotive-Werksversorgung‘

Robert Hesse, Director Non Aviation am Leipzig/ Halle Airport, berichtete über die Aufgaben der Anteilseigner und Unternehmensgruppen, die zur Mitteldeutschen  Airport Holding gehören. Zudem erläuterte er die Entwicklung des Flughafens seit 1990 und zeigt die Potentiale für Gewerbe und Industrie auf. Aufgrund der Konnektivität durch Luft und Straße, der großen Nutzfläche, der Full Service Provider Logistik und des speziell für die Sicherheit ausgebildeten Personals wird das Nutzen des Airport-Standorts für Industrieunternehmen deutlich. Ware, die bis 20:00 Uhr angeliefert wird, kann am nächsten Tag bis 10:00 Uhr z.B. in Moskau, Rom oder Madrid sein. Der Leipzig/ Halle Airport liegt mit seinem Frachtvolumen auf Platz 2 in Deutschland.

Christian Kühn, Geschäftsführer von greenfield development, stellte unser Neubauprojekt am Leipzig/ Halle Airport vor. Auf einem Grundstück unmittelbar neben dem Luftfrachtzentrum am DHL Hub soll ein neuer Logistik- und Industriepark mit 62.500 m² Logistikfläche entstehen, der wie alle greenfield-Immobilien vielen Anforderungen gerecht werden muss. Anhand unserer Öko- und Qualitätsbausteine zeigt Kühn auf, dass sich die Mieter auf eine zukunftsorientierte Immobilie verlassen können, die für eine Nutzungsdauer von 60 Jahren konzipiert ist.

 

07.05.2015:

‚Elektro-Mobilität im Güterkraftverkehr bei regelmäßigem Shuttle-Verkehr‘ in Mannheim‘

Prof. Dr. Tobias Bernecker von der Uni Heilbronn und Steffen Raiber vom Fraunhofer IAO Stuttgart stellten den Fortschritt Ihrer Studie ‚ELEKTRISCHER SCHWERLASTVERKEHR IM URBANEN RAUM - Ergebnisse einer Studie am Beispiel des Wirtschaftsraums Mannheim‘ vor. Es werden anhand von verschiedenen Studien gesamt- und einzelwirtschaftliche Vorteile der Nutzung von reinelektrischen LKW dargestellt, wobei besonders umwelttechnische Aspekte sowie die Senkung der variablen Fahrzeugkosten im Fokus stehen. Die Zukunft des Schwerlastverkehrs liegt insbesondere in Kurzstrecken z.B. Shuttle vom Teilezentrum zum Montagewerk. Das Elektrifizierungspotential im Raum Mannheim liegt laut Studie bei bis zu 75%. Durch die höheren Anschaffungskosten ist eine derzeitige Wirtschaftlichkeit noch nicht gegeben, diese kann jedoch durch die Fertigung größerer Serien und weiter fallenden Batteriepreisen ausgeglichen werden.

Carsten Giese von der Terberg Nordlift GmbH stellte als führender Hersteller der E-Sattelzugmaschinen die wesentlichen technischen Daten und Einsatzmöglichkeiten von Elektro-Sattelzugmaschinen im öffentlichen Straßenverkehr dar. Die Besonderheit von E-Sattelzugmaschinen liegt in dem geringen Energieverbrauch und der Energierückgewinnung beim Bremsen sowie die geringe Lärm-Immission. Durch die Geräusch- und Feinstaub-freien Shuttle-Verkehre zwischen Teilezentrum zum Montagewerk könnten diese Fahrzeuge in vielen Fällen die Lösung für Wirtschaft, Region und 'grüne Bürger' sein.

Flavio Cueni, PR Manager der Firma E-Force mit Sitz in der Schweiz, referierte über die Gründung des Unternehmens und stellt den Nutzen des ‚besseren‘ LKW dar. Dieser liegt in einer Emissionsfreiheit, einer geringen Lärmemission und niedrigen Wartungskosten. Der Energieverbrauch vom E-FORCE entspricht durchschnittlich nur einem Drittel des Verbrauchs von konventionellen LKW. Cueni macht deutlich, dass der E-Force den Spagat zwischen Praxistauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit hervorragend bewältigt. Die E-Force 3 Achs-LKW haben eine Reichweite von bis zu 400 km und sind bzgl. der Lärmimmission mit einem PKW vergleichbar.

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